Kurskalender
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Thema
Wie entstehen frühe Prägungen und wie kann man sie transformieren, damit mehr Kraft, Kreativität und Gesundheit in unserem Leben zum Ausdruck kommt?
Kursinhalt
Der «Sein und Werden» Prozess
Die frühen Prägungen beeinflussen unser ganzes Leben. So es ist sehr wichtig zu verstehen, wie sie entstehen und wie man sie transformieren kann, damit mehr Kraft, Kreativität und Gesundheit in unserem Leben zum Ausdruck kommt.
Die biodynamische Craniosacral Therapie ist eine wertvolle und äusserst geeignete Methode für die Arbeit mit perinatalen und Geburts-Prägungen. Sie tauchen in unseren Behandlungen auf, aber sehr häufig sind wir überfordert und wissen nicht, was zu tun ist. Wir werden daher die pränatale Person und die pränatale Prägung von der Präkonzeption bis zur Geburt anschauen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Die Prinzipien vom Sein im Dasein
- Existenzielle Prägung und Überlebensprägung (pränatal und Geburtstrauma)
- Die archetypischen Kräfte des Inkarnations-Prinzips (von der Präkonzeption bis zur Geburt)
- Die Implantations-Dynamik und die Bindungs-Dynamik
- Die Entwicklung des Embryos als Ordnungsprinzip, das von Anfang an da ist
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Mit der Schulung von Präsenz und urteilsfreiem, einfühlsamem Zuhören entwickelten wir eine neue Art der Berührung in der biodynamischen Praxis.
Kursinhalt
«Berühren heißt Leben schenken» - Michelangelo
Dr. Sutherland, der Begründer der cranialen Osteopathie, sprach häufig über «weise, sehende, fühlende, denkende Finger» und war überzeugt, dass «Sehen mit den Fingern» die einzige Möglichkeit ist, diagnostische Botschaften des Körpers zu lesen. In dieser Fortbildung werden wir unsere Kunst der «fühlenden Fingern» verfeinern.
Was ist das Besondere an der biodynamischen Berührung?
Mit der Schulung von Präsenz und urteilsfreiem, einfühlsamem Zuhören entwickelten wir eine neue Art der Berührung in der biodynamischen Praxis. Diese kann in beziehungsorientierte Berührung, diagnostische Berührung und therapeutische Berührung unterteilt werden. Ein wacher Blick für den Anwendungsbereich der Berührung bringt Klarheit in die Behandlung und ermöglicht es dir, wohltuende Veränderungen im System der Klient:in sicher zu verfolgen.Beziehungsorientierte Berührung – die Qualität der Berührung der Therapierenden schafft die Voraussetzungen, in welcher die Klient:in Sicherheit erfahren kann, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben. Die beziehungsorientierte Berührung ist mitfühlend, ohne Wertung und signalisiert der Klient:in bedingungslose Akzeptanz.
Diagnostische Berührung – die Fähigkeit, die «Nuancen der Tide» zu lesen, ist eine Schlüsselkompetenz für Craniosacral Therapeut:innen. Die Tidebewegungen von Flüssigkeiten und Geweben tragen die Prägungen der individuellen Erfahrungen. «Zuhörende Hände» können diese Erfahrungsmuster erkennen und ebenso die tieferen Empfindungen, die mit diesen Erfahrungen verbunden sind. So sind diese Muster oft mit Emotionen verbunden, aber auch mit Erfahrungen aus der Vergangenheit und wie diese das Leben der Klient:innen in der Gegenwart beeinflussen.
Therapeutische Berührung – schon das Zuhören der Geschichte, die uns der Körper durch unsere "zuhörenden Hände" erzählt, kann eine tiefgreifende heilende Wirkung haben. Manchmal wiederum ist es notwendig, den verkörperten Mustern unseres Leidens durch unsere Hände direkt zu begegnen, damit eine Veränderung stattfinden kann.
In dieser Fortbildung werden wir den subtilen Bereich zwischen "Tun" und "Nichttun" immer wieder erkunden und mit «Berühren jenseits von Zuhören» experimentieren.
Katherine Ukleja schreibt:
Dieser Kurs ist inspiriert von den vielen und vielfältigen Fragen von Studenten, Absolventen und langjährigen Craniosacraltherapeut:innen, in Bezug auf was sie während Behandlungen fühlen. Auch von der häufigen Aussage "Ich weiss nicht, was in der Sitzung passiert ist, aber die Symptome der Patient:in sind verschwunden".Warteliste
Kontaktiere uns bitte per E-Mail, um in die Warteliste eingetragen zu werden:
Kosten
CHF 570.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Mo, 14.09.2026, 09:30–17:45 Uhr
Di, 15.09.2026, 09:30–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Gruppensupervision zur Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung KomplementärTherapeut:in - Selbstreflexion und Erfahrungsaustausch.
Kursinhalt
Supervision kann uns helfen, unsere Arbeit mit unseren Klient:innen besser zu verstehen und in herausfordernden Situationen die Übersicht zu erlangen oder zu behalten. Professionell begleitete Selbstreflexion ist die Grundlage dafür, unseren Klient:innen für deren Prozesse möglichst unvoreingenommen zur Verfügung zu stehen. Wir reflektieren die berufliche Tätigkeit und festigen die Identität als KomplementärTherapeut:in.
Zur Zulassung zur HFP KT werden 18 Std. Supervision (Einzel- und Gruppensupervision) verlangt, davon sind 8 Std. Gruppensupervision möglich. Die Supervisionsstunden sollen sinnvoll aufgeteilt werden.
Bitte beachten: Nicht in der Supervision enthalten ist die Prüfungsvorbereitung oder Fallstudienberatung!
Inhalt
Konkrete individuelle Themen aus Gesprächs- und Behandlungssituationen bilden die Ausgangslage für die Gruppensupervision. Alle Teilnehmenden sind aufgefordert, sich im Vorfeld eine solche Situation zu überlegen. Die Gruppe entscheidet sich für eine, die im Plenum und in verschiedenen Gruppengrössen unter den verschiedensten Gesichtspunkten reflektiert und bearbeitet wird. Das gesammelte Wissen der Gruppe dient als unterstützendes Feld. Neue Erkenntnisse werden gleichzeitig in die Begrifflichkeiten des Berufsbildes KT mit verschiedenen Schwerpunkten integriert.Grenzen sind im Umgang mit Klient:innen vielseitig. Gibt es Grenzen in unserem Berufsbild, in der Methode? Wo stösst du an deine Grenzen in Anwendung deiner Methode, als Therapeut:in, persönlich? Wie gehen wir mit Grenzen der Klient:innen um? Welche Tools können im Umgang mit Grenzen nützlich sein?
Ziele:
- Klient:innen, ihr Umfeld und sich selbst in der berufspraktischen Komplementärtherapie-Situation vernetzt wahrnehmen und diese Wahrnehmungen reflektieren
- Eigenes KT-Konzept reflektieren und erweitern
- Eigen- und Fremdanteile in der Beziehung und Auseinandersetzung mit den Klient:innen erkennen lernen
- Klient:innen differenziert wahrnehmen und das eigene Tun in einer Vielfalt systemischer Bezüge reflektieren
- Gezielte Reflexion des beruflichen Handelns als KomplementärTherapeut:in
- Begleitete Reflexion der eigenen Persönlichkeit und der Rolle als KomplementärTherapeut:in
- Weiterentwicklung der fachlichen, methodischen (gemeint sind nicht die Methoden der KT sondern die Planung und Vorgehensweise), personalen und sozialen Kompetenzen in Bezug auf die Rolle als KomplementärTherapeut:in
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Die Leber ist ein erstaunliches Organ, sie ist an fast jedem Stoffwechselvorgang im Körper beteiligt.
Kursinhalt
Die Leber ist ein grosses, schweres, weiches Organ, das unter dem Zwerchfell sitzt. Sie ist ein erstaunliches Organ, ist sie doch an fast jedem Stoffwechselvorgang im Körper beteiligt!
Die Verbindungen des Zwerchfells zur Leber zu spüren und zu spüren, wie sie in das Bauchfell eingebettet ist, sind sehr nützliche Vorgehensweisen, die Gesundheit zu unterstützen.
Die Immunabwehr, die Verdauung und das allgemeine Energieniveau können sich deutlich verbessern, wenn die Leber in der Lage ist, eine klare Primäratmung auszudrücken.
Folgende Themen werden behandelt:
- Die Leber und das Zwerchfell
- Faszien und Bänder, die helfen, die Leber zu stabilisieren
- Die Hauptfunktionen der Leber
- Die Embryologie der Leber
- Die Motilität der Leber unterstützen
- Die Leber und das Blut – die Blutmittellinie
- Die Leber als Immunorgan wertschätzen
Warteliste
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Kosten
CHF 300.00
Dauer
1 Tag, 7.5 Std
Mo, 28.09.2026, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Die Schulter ist ein komplexes Gelenk. Wir werden lernen, wie wir schnelle und dauerhafte Verbesserung unterstützen können.
Kursinhalt
Die Schulter ist ein komplexes Gelenk mit einem grossen Bewegungsumfang. Für viele Menschen stehen die Schultern mit Schmerzen und Angst in Verbindung. Diese Fortbildung behandelt detailliert die Anatomie der Schultern und ihre Verbindungen zum Funktionieren des gesamten Körpers. Wir werden eine Vielzahl von Kontakten und Ansätzen verwenden, um eine schnelle und dauerhafte Verbesserung der Schulterfunktion zu unterstützen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Der Schultergürtel und der Thoraxeingang, Gelenke und knöcherne Verbindungen
- Der Nervenfluss zwischen Armen und zentralem Nervensystem
- Faszien und Muskeln der Arme und der Schultern
- Zusammenspiel von Thorax, Rippen und Schultern
- Verständnis chronischer Schmerzen und Diagnose von häufigen Schulterproblemen
- Gesprächsführung mit deinen Klient:nnen über Schulterschmerzen – die Schulter ist nicht gefroren! („frozen shoulder“)
AnmeldenKosten
CHF 570.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Fr, 16.10.2026, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 17.10.2026, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Wie können wir den Nieren- bzw. Nebennierenfunktionskreislauf in der biodynamischen Craniosacral Therapie unterstützen?
Kursinhalt
Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, welches für die Regulierung unseres Flüssigkeitshaushaltes und die Entgiftung verantwortlich ist. Mit ihr verbunden ist die Nebenniere als Hormondrüse, die entscheidend an der Regulation des vegetativen Nervensystems beteiligt ist.
Wie können wir den Nieren- bzw. Nebennierenfunktionskreislauf in der biodynamischen Craniosacral Therapie unterstützen?
Folgende Themen werden behandelt:
- Die Entwicklung der Nieren
- Die Funktion der Niere und Nebenniere
- Die Bedeutung der Nebenniere für das vegetative Nervensystem
- Nebennierenschwäche – was bedeutet das? Behandlungsmöglichkeiten in der Cranio-Praxis
- Die Niere als Sitz der Lebensenergie
In dieser Fortbildung erforschen wir die Dynamik der Niere und Nebenniere mit Verkörperungsübungen und in Behandlungsübungen. Über das Erleben im und am eigenen Körper entsteht ein tieferes Bewusstsein für den Funktionskreislauf, theoretisches Wissen verbindet sich mit Körperbewusstsein. Dies ermöglicht einen neuen Zugang in der Praxis mit unseren Klient:innen, sowohl auf der physischen, als auch auf der seelisch-emotionalen Ebene.
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Die Sprache der Potency als Essenz der biodynamischen Praxis
Kursinhalt
Unsere Therapie ist ein «Pas de deux» zwischen der belebenden Kraft, die wir die Potency des Lebensatem nennen, und unseren weisen, sehenden, fühlenden, denkenden Händen.
Katherine Ukleja schreibt:
«In meinen fünfunddreißig Jahren der Craniosacral-Therapiepraxis wurde ich mit der kaleidoskopischen Natur der Potency vertraut – ihren vielen Stimmungen und Gesichtern. Manchmal zog sie sich in den Kern zurück, während der Rest des Organismus erschöpft war. Ein anderes Mal fand ich sie diffus in den Extremitäten, so dass der Axialkörper leer blieb. Potency kann wie ein unterirdischer Donner grollen, sich in gleichzeitig auf- und absteigenden Spiralen drehen und winden oder sich im Kern eines schwierigen Körpergedächtnisses verdichten. Ich konnte beobachten, wie sich die Potency mit den Strömen universeller und konditionierter Kräfte in heilsamer Harmonie vermischte.Die Fähigkeit der Potency, Ordnung zu schaffen, sich anzupassen, zu schützen und zu heilen, wurde Teil meines Vokabulars und steht im Mittelpunkt jeder therapeutischen Begegnung. Sie weist den Weg zur Gesundheit, der ursprünglichen Gesundheit, die nie verloren geht.»
Man sagt, dass die Anatomie die Sprache des Körpers ist. Und es stimmt, dass gute Kenntnisse der Anatomie die Craniosacral-Praxis verbessern. Aber es ist die Potency des Lebensatems, die den Körper belebt und beeinflusst. In dieser Fortbildung geht es um die Sprache der Potency. Wir lernen, ihre direkten Wirkungen und Ausdrücke zu verstehen und ihr zu begegnen, der Potency selbst, nicht den Geweben und Flüssigkeiten, die unsere Anatomie ausmachen. Wir werden lernen, Berührungen zu nutzen, um die Heilkraft der Potency zu verstärken und zu katalysieren, und uns tief auf sie zu verlassen und uns leiten zu lassen. Wir werden tiefer in die Essenz der biodynamischen Praxis eintauchen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Die vier Funktionen der Potency – organisierend, adaptiv, schützend und heilend
- Leben ist Bewegung – die Potency als belebende Kraft in der Tide, die Flüssigkeit in der Flüssigkeit
- Die organisatorische Funktion der Potency – die Quantenmittellinie und das bioelektrische Ordnungsfeld, bekannt als die ursprüngliche Matrix
- Die automatische Verschiebung der Potency, indem sie sich den konditionierten Kräften der Erfahrung anpasst und den Zufälligkeiten des täglichen Lebens begegnet
- Resilienz – die adaptive Funktion der Potency in Aktion
- Kohäsion und Fragmentierung – Becker nannte die Potency, die am Trägheitsfulcra kondensiert, eine «Variante der Potency». Dies ist die Potency, die ihre Schutzfunktion erfüllt und die Integrität des Organismus bewahrt
- Transmutation – Zündung der eingeschlossenen Potency und Freisetzung der Kraft zur Heilung
- Craniosacrale Biodynamik – Optimierung der Gesundheit durch Verständnis und Nutzung der Hauptfunktionen der Potency
Warteliste
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Kosten
CHF 750.00
Dauer
3 Tage, 22.5 Std
Fr, 30.10.2026, 09:30–17:45 Uhr
Sa, 31.10.2026, 09:30–17:45 Uhr
So, 01.11.2026, 09:30–16:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Dieser Kurs hat zum Ziel, die Sicherheit und die Bewegungsfreude im Umgang mit dem Baby zu stärken.
Kursinhalt
Bei Babys spielt das Kopfgelenk eine zentrale Rolle in der sensomotorischen Entwicklung von Haltungs- und Bewegungsmustern. In dieser Fortbildung lernst du verschiedene Muster und mögliche Abweichungen und deren Auswirkungen kennen. Zudem erarbeitest du erste Ideen, wie Eltern durch achtsames Handling die Bewegungsentwicklung des Babys unterstützen können. Das Ziel ist es, die Sicherheit und die Bewegungsfreude im Umgang mit dem Baby zu stärken.
Folgende Themen werden behandelt:
- Wie geht es meinem eigenen Nacken?
- Welche Bewegungen kann ein Baby mit seinem Nacken ausführen?
- Wie helfe ich, wenn ein Baby fast immer nur auf eine Seite schaut?
- Wie unterstütze ich die Sensomotorik eines Babys im Alltag?
- Wieso schreien manche Babys, wenn ich sie am Nacken berühre?
- Wie begegne ich den Nacken eines Babys über seine Arme?
- Wieso heilt ein Herzkontakt zum Baby die Sensomotorik seines Kopfgelenks?
Kursziele:
- Erarbeiten einer Strategie, mit der du in deiner Praxis konkrete Erfahrungswerte für die Körperarbeit mit Babys sammeln kannst.
- Du kannst das Kopfgelenk eines Babys behandeln, auch wenn es sich auf keinen Fall am Nacken berühren lassen möchte.
- Du bekommst Ideen und Anregungen, wie du Eltern und Babys durch einen Zyklus von mehreren Sitzungen begleiten kannst.
- Du erkennst, wenn eine ärztliche Abklärung notwendig ist.
Dieser Fortbildungstag baut auf dem gleichen Skript auf, wie die Fortbildung „Das Kopfgelenk des Babys“ und kann zur Wiederholung und Vertiefung der Thematik genutzt werden. Ein Besuch jenes Kurses ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs.
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Das Arbeiten des innewohnenden Behandlungsplans bei Traumaauflösungen
Kursinhalt
In der Craniosacral Therapie begegnen wir immer wieder traumatischen Erinnerungen, die sich als Immobilitätsreaktion während des Ereignisses im Körper niedergelassen haben. Oft müssen zuerst diese Gebiete gelöst werden. Dadurch steht dem System, die durch das Trauma gebundene Lebensenergie wieder zur Verfügung und es kann weitergegangen werden.
In diesem Kurs werden wir praktisch anschauen, wie der Innewohnende Behandlungsplan damit umgeht und diese Gebiete auflöst. Das geschieht in einem Pendeln zwischen Ressource und Trauma, wie wir es auch aus der Somatic Experiencing Arbeit kennen. Wenn das System diesen Weg ausführt, wird die Behandlung in genau der Form geschehen, wie sie unsere Klient:nnen brauchen und es wird zu keinen starken Aktivierungen kommen.
Obwohl der Innewohnende Behandlungsplan völlig individuell arbeitet, geht er in der Behandlung doch durch verschiedene Phasen, die erkennbar sind. Zum Beispiel durch die Transition und die Zündungsprozesse. Nach der ersten Zündung im Sacrum und nach einem Übergang beginnt das Pendeln bis zu den konkreten Erinnerungen, indem das traumatische Geschehen bearbeitet und abgeschlossen wird.
Unsere Aufgabe als TherapeutInnen ist es, dieser Führung zu vertrauen und dies mit Empathie, verbaler Begleitung und Geduld zu unterstützen.
In diesen zwei Tagen werden wir unsere Fähigkeit, auf die Selbstregulierung des Organismus zu horchen und sich besser darin zu orientieren, vertiefen und dabei neue Aspekte dieses Prozesses in seinen verschiedenen Phasen wahrnehmen. Die Theorie dazu, Wahrnehmungsübungen, begleitetes Üben durch die Dozentin und die Assistentinnen runden den Kurs ab.
Myriam Jaeggi schreibt:
"Ich möchte euch in diesem Kurs etwas von meinem Wissen, meiner Faszination und Wertschätzung für den Innewohnenden Behandlungsplan bei Traumaauflösungen näherbringen. Seit 1999 begann ich sein Wirken wahrzunehmen und später meine Beobachtungen auch in Worte zu fassen. Nach und nach habe ich dadurch einen Weg gefunden, ihn besser zu verstehen und mit ihm bewusst zusammenzuarbeiten."Folgende Themen werden behandelt:
- Die Unterschiede zwischen einer Behandlung mit dem Innewohnenden Behandlungsplan, in welcher Trauma- und Fulcrumauflösungen zum Tragen kommen und einer Behandlung, in der Kraftaufbau und Immunsystemstärkung im Vordergrund stehen.
- Die Wichtigkeit des Tiefergehens in der Anfangsphase der Behandlung. Das wird am ersten Tag des Kurses detailliert erklärt. Die Wahrnehmung des Anfangsstatus und später der Veränderungen wird praktiziert. So kommen wir auf eine sichere Ebene, um weiterzugehen. In die verschiedenen, länger anhaltenden Pulsationsabfolgen zu kommen und sie wahrzunehmen ist ein neues Feld in der Biodynamischen Craniosacral-Therapie. Die Fähigkeit, in tiefere Ebenen zu gelangen, ist für die Arbeit mit dem Innewohnenden Behandlungsplan unabdingbar und ein wichtiger Bestandteil dieses Kurses.
- Der Körper erzählt, und wir hören zu.
- Der Transitionsprozess: Der Körper hat sich entschieden, wie weitergegangen wird. Er drückt seine Anliegen aus und zeigt, welche Art von Behandlung er braucht.
- Das Kraftschöpfen, die langsamen Tides vor der ersten Zündung im Sacrum.
- Die Zündungsprozesse: Die Zündungen im Sacrum, im Nabel, im Solarplexus, im Herz, im Hals, im dritten Ventrikel und die Scheitelzündungen.
- Das Begleiten, Wahrnehmen und Verstehen des finalen Arbeitens des Innewohnenden Behandlungsplans mit der craniosacralen Traumaauflösung. Die zehn Phasen dieses Prozesses.
- Theorie über die Fortsetzungsbehandlungen, die energetischen Auflösungen.
- Was folgt nach der Behandlung – die drei langandauernden Phasen des Nacharbeitens.
Hinweis:
Der Kurs eignet sich für Therapeut:innen, die schon länger mit dem innewohnenden Behandlungsplan vertraut sind, ihre Fähigkeiten und ihr Verständnis darüber vertiefen, eine bessere Orientierung darin erlangen möchten und bereit sind, sich auf Neues einzulassen.AnmeldenKosten
CHF 520.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Sa, 14.11.2026, 09:15–17:45 Uhr
So, 15.11.2026, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Dieser Fortbildungstag widmet sich der Hochsensibilität mit dem Ziel, die besonderen Fähigkeiten und Herausforderungen hochsensibler Menschen besser zu verstehen.
Kursinhalt
Zart besaitet, stark verwurzelt
Hochsensible Menschen (auch HSP – Highly Sensitive Persons) sind Personen mit einem besonders feinfühligen Nervensystem, das Reize intensiver wahrnimmt und verarbeitet. Das Konzept wurde in den 90er Jahren von Elaine Aron geprägt und es wurde in den letzten 10 Jahren intensiv geforscht. Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt und ihren eigenen Körper sehr intensiv wahr, sind reflektiert, kreativ, haben eine hohe Empathie und einen Sinn für Schönheit. Doch wegen ihrer hohen emotionalen Durchlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Sensibilität für äußere Reize sind sie besonders gefährdet, überflutet zu werden und an psychischen oder physischen Erkrankungen zu leiden.
Dieser Fortbildungstag widmet sich der Hochsensibilität mit dem Ziel, die besonderen Fähigkeiten und Herausforderungen hochsensibler Menschen besser zu verstehen. Wir werden den Stand der aktuellen Forschung anschauen, uns mit den neurophysiologischen Besonderheiten vertraut machen, sowie die Abgrenzung gegenüber diversen psychischen Erkrankungen wie ADHS oder ASS betrachten. Gemeinsam erforschen wir, wie wir diese Menschen mit unseren Tools als KomplementärTherapeut:innen und Craniosacral-Therapeut:innen unterstützen können, im Sinne einer Stabilisation des Nervensystems, einer besseren emotionalen Selbstregulation und einer Steigerung der Resilienz.
Kursziele:
- Du erhältst einen Überblick über das Thema Hochsensitivität. Du kannst Überflutung erkennen und einordnen.
- Die Risiken einer Selbstdiagnose sind dir bewusst und du weißt, wann Klient:innen weiterzuverweisen sind.
- Du verstehst, wie die Craniosacral Therapie für diese Klientengruppe besonders unterstützend sein kann, und übst diese in einer praktischen Sitzung.
- Du lernst, Ressourcen aufzudecken und Selbstakzeptanz zu fördern.
- Du erhältst praktische Tools für eine bessere Selbstregulation und die Steigerung der Resilienz.
Warteliste
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Kosten
CHF 270.00
Dauer
1 Tag, 7.5 Std
Fr, 20.11.2026, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
An diesem Kurstag richten wir den Blick auf verschiedene Interventionen rund um die Geburt und lernen, wie wir diesen Prägungen in der Cranioarbeit mit Kindern und ihren Familien begegnen können.
Kursinhalt
Cranioarbeit mit Kindern und Familien
Jede Geburt ist einzigartig – und die Erfahrungen rund um diesen Moment prägen uns tief. Geburtserlebnisse beeinflussen die Entwicklung, das Bindungsverhalten und die Selbstregulation von Kindern und wirken zugleich auf das gesamte Familiensystem.
Nicht immer ist eine natürliche Geburt möglich. Medizinische Interventionen wie Kaiserschnitt, Saugglocke oder Wehenförderung können notwendig sein, um Mutter und Kind zu unterstützen oder das Überleben zu sichern. Diese Eingriffe hinterlassen jedoch oft körperliche und emotionale Spuren.
In dieser Weiterbildung richten wir den Fokus auf verschiedene Geburtsinterventionen und ihre möglichen Prägungen. Wir erarbeiten gemeinsam, wie wir Kindern und Familien mit achtsamer Cranioarbeit begegnen und ihre Selbstregulation gezielt unterstützen können. Dabei betrachten wir die Familie als dynamisches, miteinander verbundenes System, in dem Heilung immer im Zusammenspiel geschieht.
Kursziele:
- Einblick in häufige Interventionen rund um die Geburt
- Erkennen von daraus entstehenden Prägungen, Mustern und Symptomen
- Mehr Sicherheit im Begleiten von Geburtsgeschichten in der Craniosacralen Praxis
- Eltern in ihrer Selbstwirksamkeit stärken und die ganze Familie in ihrer Genesungskompetenz unterstützen
- Familiendynamiken verstehen und Wege zur Förderung der Selbstregulation im gesamten System kennenlernen
AnmeldenKosten
CHF 520.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Fr, 27.11.2026, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 28.11.2026, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Diese Fortbildung richtet an erfahrene Craniosacral-Therapeut:innen, die Menschen am Ende ihres Lebens mit Präsenz, Fachwissen und Würde begleiten möchten.
Kursinhalt
„Das Ende des Lebens ist kein ‘Abschied’, sondern ein Übergang, ein ganz persönlicher Moment, der in seiner Würde und Tiefe respektiert und begleitet werden möchte.“
Diese Fortbildung richtet an erfahrene Craniosacral Therapeut:innen, die Menschen am Ende ihres Lebens mit Präsenz, Fachwissen und Würde begleiten möchten. Wir widmen uns dem zarten Raum zwischen Leben und Tod – und der Kunst, mit offenem Herzen und voller Achtsamkeit dort zu sein.
Gemeinsam erforschen wir:
- Deine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Tod: Was bedeutet der Tod für dich persönlich? Welche Ängste, Hoffnungen oder Fragen trägt dein Herz?
- Die Bedeutung von Lebensqualität am Ende des Lebens: Was sind die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, die sich im Sterben befinden?
- Einblicke in die Vielfalt von Sterberitualen: Was können wir daraus lernen?
- Palliative Care und ihre Prinzipien: Was versteht man unter Palliativmedizin, und wie können wir als Therapeut:innen diese Prinzipien in unsere Arbeit integrieren?
- Terminale Anzeichen erkennen: Was geschieht im Körper kurz vor dem Tod, und wie können wir als Begleiter:innen wahrnehmen, was nötig ist?
Jeder Moment am Lebensende ist einzigartig – genauso wie die Begleitung, die jeder Mensch benötigt. Dieser Kurs lädt dich ein, mit deiner eigenen Haltung, deinem Fachwissen und deiner inneren Weisheit zu arbeiten, um Menschen in den letzten Lebensphasen mit größtmöglicher Achtsamkeit zu unterstützen.
Kursziele:
- Grundlagen der Palliative Care verstehen und deren Prinzipien in die craniosacrale Begleitung integrieren können
- Terminale Zeichen des Sterbeprozesses erkennen und therapeutisch sowie menschlich angemessen darauf reagieren können
- Sterberituale im Umgang mit Tod und Sterben kennenlernen und für die eigene Haltung reflektieren
- Eigene Erfahrungen, Ängste, Fragen und Haltungen zum Tod erkennen, benennen und in die therapeutische Arbeit integrieren lernen
- Therapeutische Berührung und Präsenz so einsetzen können, dass sie unterstützend, respektvoll und dem Prozess dienlich sind
Christina Rosamilia schreibt:
«Seit dem Tod meines Vaters im Jahr 2019 widme ich mich intensiv dem Thema Lebensende. In dieser Zeit durfte ich zahlreiche Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten – eine berührende und prägende Aufgabe, die meine Arbeit nachhaltig beeinflusst hat. Gerne teile ich mein Wissen zur Begleitung am Lebensende – ein Raum für Stille, Berührung und die Kunst des Lassens.»Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Oft wird einem geraten, Grenzen zu setzen – doch wie geht das eigentlich? Damit wir unsere Klient:innen wirksam dabei unterstützen können, ist es wichtig, auch mit unseren eigenen Grenzen und Triggern vertraut zu sein.
Kursinhalt
Das Bewusstsein über die eigenen Grenzen hilft, sich vor Überforderung, emotionaler Erschöpfung und ungesunden Situationen zu schützen. Wer seine Grenzen kennt, kann besser für sich selbst sorgen, rechtzeitig Pausen einlegen, Hilfe anfordern oder „Nein“ sagen, ohne Schuldgefühle zu entwickeln. Grenzen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck von Selbstverantwortung. Die bewusste Wahrnehmung von Grenzen und Handlungsmustern bei sich und seinem Gegenüber trägt deshalb wesentlich zur Selbstwirksamkeit im therapeutischen Kontext bei.
Das Ziel dieser Fortbildung ist, die persönlichen Grenzen und jene des Gegenübers durch die eigene Körperwahrnehmung und eine gefühlsmässige Zuordnung zu erforschen. Wir lernen zu erkennen, aus welchen Lebenssituationen diese Erfahrungen vertraut sind und wie die entsprechenden Verknüpfungen erlebt und aufgelöst werden können. Wir werden Möglichkeiten diskutieren, wie wir unsere Klient:innen dabei unterstützen können, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu festigen.
Kursinhalte:
- Neurosystemische und bindungsorientierte Zusammenhänge mit Grenzen
- Wie nehme ich meine Grenzen wahr und welche Möglichkeiten habe ich, mich innerhalb meiner Grenzen zu stabilisieren und zu kommunizieren
- Mein sicherer Ort in mir, meine Ressourcen
- Meine Persönlichkeitsanteile, Ego-States
- Mein Umgang mit Triggern
- Wie stelle ich fest, dass ich mich im Dramadreieck bewege
- Hilfsmittel zur Unterstützung meiner Selbstwirksamkeit
- Wie kann ich meine Klient:innen dabei unterstützen, einen neuen Umgang mit persönlichen Grenzen zu finden
Kursziele:
- Meine Grenzen erkennen und meine Ressourcen und mein Handlungsspektrum im therapeutischen und privaten Kontext selbstwirksam erweitern
- Systemische Zusammenhänge und Trigger bei sich selbst erkennen und integrieren
- Emotionsregulation – mich mit meinem inneren Kind verbinden und mein Erwachsenen-Ich festigen
- Meine Klient:innen darin unterstützen können, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu festigen
- Möglichkeiten für die Praxis erfahren, wie ich meine Klient:innen darin unterstützen kann, einen neuen Umgang mit Triggern zu finden
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Der Rachenraum ist eine starke, aber oft unterschätzte Region in der praktischen Cranio-Arbeit. Es kann schwierig sein, auf sichere Weise mit den empfindlichen Strukturen des Rachenraums in Kontakt zu kommen.
Kursinhalt
Der Rachenraum ist eine starke, aber oft unterschätzte Region in der praktischen Cranio-Arbeit. Es kann schwierig sein, auf sichere Weise mit den empfindlichen Strukturen des Rachenraums in Kontakt zu kommen.
Wir alle kennen das Gefühl von Enge und Blockade im Hals, wenn wir aufgeregt sind. Oft gibt es tiefe Schichten unausgesprochener Emotionen, die mit der Dynamik des Halses verbunden sind. Indem wir geschickt mit Erfahrungsmustern im Hals interagieren, können wir Menschen helfen, ihre authentische Stimme zu finden.
Nach dieser Fortbildung wirst du das Selbstvertrauen haben, Freiheit und Weite in den vitalen Strukturen im Raum zwischen Kopf und Herz zu unterstützen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Orientierung an komplexen Strukturen des Vorderhalses und Wiederanschluss an den Zungenbeinknochen
- Verbindungen zwischen Nacken, Kiefer, Zunge und Hals
- Wertschätzende und unterstützende Balance und Fluss in der Halsschlagaderscheide
- Die Anatomie des Vagusnervs, wie er den Kehlkopf und den Rachen innerviert
- Verbindungen zwischen dem Hals und dem System des sozialen Kontakts der polyvagalen Theorie von Dr. Stephen Porges
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Wege zu neuer Kraft und Regeneration
Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis der Störung des Energiesystems und bietet Behandlungsansätze zur Förderung von Regeneration und Selbstregulation.
Kursinhalt
Chronische Müdigkeit, das Gefühl ausgelaugt zu sein oder mit leeren Batterien durch den Alltag zu gehen – solche Beschwerden begegnen uns in der craniosacralen Praxis häufig. Viele Betroffene haben bereits zahlreiche Abklärungen und Therapieversuche hinter sich und erleben die schulmedizinischen Möglichkeiten oft als unzureichend. Die Ursachen können vielfältig sein: Erschöpfung tritt sowohl als Begleiterscheinung körperlicher Erkrankungen wie Krebs oder Multipler Sklerose auf als auch in Form von Burnout, postviralen Erschöpfungssyndromen (Long Covid) oder Chronischer Fatigue ohne eindeutig nachweisbare organische Ursache.
Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis der Störung des Energiesystems. Die Teilnehmenden lernen körperliche und psychische Einflussfaktoren kennen und erfahren über die biologischen Grundlagen der Energieproduktion auf Zellebene. Dabei werden insbesondere die Rolle der Mitochondrien und der extrazellulären Matrix beleuchtet. Ein besonderes Augenmerk gilt der Differenzierung von Burnout und Chronischer Fatigue sowie den besonderen Herausforderungen, die unsere Klient:innen erleben.
Darauf aufbauend reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen der Craniosacral Therapie bei Erschöpfungszuständen und erforschen Behandlungsmöglichkeiten zur Förderung von Regeneration und Selbstregulation. Ergänzend erweitern die Teilnehmenden ihre Gesprächskompetenzen, um Betroffene einfühlsam und prozessorientiert zu begleiten. Ziel ist es, Menschen mit chronischer Erschöpfung auf ihrem Weg zu mehr Resilienz, Selbstakzeptanz und einem achtsamen Umgang mit den eigenen Grenzen kompetent zu unterstützen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Erschöpfung und Chronische Fatigue: Erscheinungsformen und Symptomatik
- Körperliche und psychische Ursachen von Fatigue und Erschöpfung
- Die Rolle der Mitochondrien und der extrazellulären Matrix
- Multimodale Therapieansätze bei chronischer Erschöpfung
- Burnout: Differenzierung und die 12 Phasen des Verlaufs
- Gesprächskompetenzen: Förderung der Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge, Umgang mit Grenzen, Glaubensätze modulieren
- Craniosacrale Behandlungen: zwei Ansätze zur Förderung von Regeneration und Selbstregulation
AnmeldenKosten
CHF 520.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Fr, 19.03.2027, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 20.03.2027, 09:15–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Wie umgehen mit psychisch belasteten Klient:innen? An diesem Fortbildungstag erhältst du wertvolle Inputs aus dem reichen Erfahrungsschatz der Kursleiterin.
Kursinhalt
Psychische Belastungen begegnen uns im Praxisalltag immer häufiger. Als Craniosacral Therapeut:in schaffen wir einen sicheren Raum, in dem Menschen ihre Ressourcen wiederentdecken und ihre Selbstregulation stärken können. Gleichzeitig ist es wichtig, psychische Erkrankungen besser zu verstehen, die eigene Rolle klar zu definieren und die Möglichkeiten sowie Grenzen der Komplementärtherapie zu kennen.
Diese Fortbildung verbindet salutogenetisches Denken mit praxisnahem Fachwissen. Du erhältst einen verständlichen Einblick in die psychiatrische Versorgung der Schweiz, lernst ausgewählte psychische Erkrankungen kennen und erfährst, wie du Menschen im Rahmen deiner therapeutischen Kompetenz sicher und ressourcenorientiert begleiten kannst.
Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Gesundheit, Resilienz und Selbstregulation sowie die Frage, wie Craniosacral Therapie als Teil eines interdisziplinären Netzwerks einen wertvollen Beitrag leisten kann.
Kursinhalte:
- Salutogenese - Gesundheit fördern statt Krankheit behandeln
- Fachliche Inputs zu psychischer Gesundheit und häufigen psychische Erkrankungen
- Überblick über die psychiatrische Versorgung in der Schweiz
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen
- Möglichkeiten und Grenzen der Komplementärtherapie
- Praktische Werkzeuge und Übungen für den therapeutischen Alltag
- Ressoucen stärken, sowie Selbst- und Co-Regulation fördern
Kursziele:
- Du entwickelst mehr Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Klient:innen und vertiefst dein Verständnis für häufige psychische Erkrankungen.
- Du lernst praktische Übungen zur Selbst- und Co-Regulation kennen, die sich unmittelbar in deinen Praxisalltag integrieren lassen und die Ressourcen deiner Klient:innen nachhaltig fördern.
- Du begleitest Menschen mit mehr Klarheit, Präsenz und fachlicher Sicherheit – immer mit dem Fokus auf Gesundheit, Resilienz und Selbstwirksamkeit.
- Gleichzeitig stärkst du deine salutogenetische Haltung und reflektierst deine Rolle als Craniosacral Therapeut:in innerhalb eines interdisziplinären Unterstützungssystems.
Ort
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
In der therapeutischen Körperarbeit werden wir unweigerlich mit Trauma und seinen Folgen konfrontiert. Mit den vermittelten verbalen Fertigkeiten können auftauchende Reaktionen und Phänomene adäquat prozessiert und die physiologischen Reaktionen des Nervensystems begleitet und abgeschlossen werden.
Dieser Kurs ist eine Fortbildung in drei Teilen, er kann nur als Ganzes belegt werden. Bitte melde dich für alle Seminare einzeln an.
Traumaspezifische Prozessorientierte Begleitung, Seminar 2
Traumaspezifische Prozessorientierte Begleitung, Seminar 3Die weiteren Daten: 10.-12.02.2028 | 18.-20.05.2028
Kursinhalt
Was ist traumaspezifische Prozessbegleitung?
In der therapeutischen Körperarbeit werden wir unweigerlich mit Trauma und seinen Folgen konfrontiert. Wir können Trauma als eine physiologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine als lebensbedrohlich empfundene Situation betrachten.
Die Lebensenergie bleibt durch die Immobilitätsreaktion im Organismus gebunden. Während einer Cranio-Behandlung können Reaktionen in Form von Unruhe, Anspannung, Bewegungsdrang, Widerstand, Zittern und Zucken, emotionalen Ausbrüchen, Erstarrung, Dissoziation etc. auftauchen. Im therapeutischen Prozess kann eine traumatische Geschichte zu Orientierungslosigkeit führen. Die Frage ist:
«Wie können wir im Gespräch und durch das Verfolgen von Körpersignalen zu einer gesunden Selbstorganisation zurückfinden?»
In dieser Fortbildung lernen wir, diese Reaktionen zu lesen, einzuordnen und die physiologische Bedeutung zu verstehen. Mit den vermittelten verbalen Fertigkeiten können auftauchende Reaktionen und Phänomene adäquat prozessiert und die physiologischen Reaktionen des Nervensystems begleitet und abgeschlossen werden. Die Fähigkeit zur Selbstregulation des Organismus wird wieder hergestellt und die durch das Trauma gebundene Lebensenergie steht dem System wieder zur Verfügung.
Die traumaspezifische Prozessbegleitung ist eine wertvolle, ressourcenorientierte Arbeit. Sie kann den Heilungsprozess tiefgreifend und nachhaltig unterstützen.
Neben der Vermittlung von fundiertem Fachwissen werden Demonstrationen und Übungen in Kleingruppen die Kursstruktur bestimmen. Um von dieser Fortbildung vollumfänglich profitieren zu können, ist die Bereitschaft, sich zu engagieren und persönlich einzulassen Voraussetzung.
Seminar 1: Traumaspuren (L. Dégranges, M. Lüthi)- Bedeutung der Traumaarbeit in der Craniosacral Therapie-Praxis
- Was ist ein Trauma und wie wird es definiert?
- Der Blick ins Gehirn und die Polyvagal-Theorie
- Von Selbstschutzreaktion bis zu Dissoziativen Störungen
- Vegetatives Nervensystem, Traumasymptome und Selbstregulation
- Kommunikationsebenen in der Arbeit mit Trauma
- Die Bedeutung der Ressourcen und Resilienz bei Trauma
- Haltung und Prozessorientierte Begleitung
Seminar 2: Der innenwohnende Behandlungsplan in Traumakontext (D.+L. Dégranges, M. Lüthi)- Überblick über die wichtigsten Arten von Traumata
- Kunst der verbalen Begleitung und prozessfördernde Interventionen
- Arbeit mit Aktivierung und Deaktivierung
- Abschliessen von unvollständigen Reaktionen
- Vertiefen der physiologischen und anatomischen Aspekte des dreiteiligen autonomen Nervensystems
Seminar 3: Die Integration als Ausweg aus dem Trauma-Labyrinth (D. Dégranges)- Aspekte des Erlebens und die Gesamtheit der Erfahrung einbeziehen
- Neurozeption und das enterische Nervensystem aus der viszeralen Osteopathie
- Das entwicklungsbezogene Trauma: Eine unsichtbare Krise
- Die wirksame Berührung für traumatisierte Körper
- Übungen und hilfreiche Interventionen anhand verschiedener Techniken
Allgemeine Hinweise:
Die drei Seminare gelten als 1 Kurs und können nur als Ganzes belegt werden. Die Kursgebühr wird anteilig vor jedem Seminar in Rechnung gestellt (3x CHF 735).
Zu diesem Kurs sind alle diplomierten Craniosacral-Therapeut:innen sowie Studierende, die im letzten Drittel ihrer Ausbildung stehen, zugelassen – mindestens 280 Ausbildungsstunden müssen absolviert sein.AnmeldenKosten
CHF 735.00
Dauer
3 Tage, 22.5 Std
Do, 07.10.2027, 09:15–17:45 Uhr
Fr, 08.10.2027, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 09.10.2027, 09:15–16:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Beckenschmerzen sind komplex und müssen als ganzheitliches Phänomen verstanden werden. In diesem Kurs lernst du die muskuloskelettalen Zusammenhänge unter Betrachtung des ganzen Körpers kennen.
Kursinhalt
«Die gesamte Wirbelsäule ist über das Sacrum im Becken verankert und verfügt über die komplexesten Gelenkverbindungen des Körpers.»
Beckenschmerzen sind komplex und müssen als ganzheitliches Phänomen verstanden werden. Im Bindegewebe des Beckenbodens finden die multiplen Strukturen des Beckens Halt und werden Kräfte sowohl aufsteigend als auch absteigend hindurchgeleitet. Die Beckendiaphragmen mit ihrer tendomuskulären Struktur kontrollieren ihre viszero-nervalen Funktionen sowohl willkürlich als auch unwillkürlich. Wir unterhalten uns über die Grundlagen der Beckenanatomie und vertiefen unser Wissen bei der praktischen Arbeit. Diese enthält Ansätze aus der Craniosacralen Biodynamik sowie manuelle Fertigkeiten aus der Osteopathie. In diesem Kurs lernst du die muskuloskelettalen Zusammenhänge unter Betrachtung des ganzen Körpers kennen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Grundlagen der Beckenanatomie auffrischen
- Die Zusammenhänge zwischen dem Becken und dem gesamten Körper
- Einfluss des Becken auf das Gefühlsleben und die Körperwahrnehmung
Kursziele:
- Die Teilnehmenden lernen, die Wichtigkeit des Beckens sowie die anatomischen Zusammenhänge seiner knöchernen, faszialen, viszeralen, nervalen und vaskulären Strukturen zu verstehen, wahrzunehmen und zu interpretieren, um dessen Selbstregulation wiederherzustellen. Der Schwerpunkt liegt auf dem muskuloskelettalen System.
- Die Teilnehmenden verstehen, welche Faktoren (z. B. durch äussere Einflüsse) das Becken beeinflussen können, und lernen, eine Untersuchung des Beckens durchzuführen, um die häufigsten Ursachen von Beckenschmerzen zu erkennen und zu behandeln.
Hinweis: Bitte leichte, bequeme Kleidung tragen, da gewisse Techniken im direkten Hautkontakt stattfinden.
AnmeldenKosten
CHF 520.00
Dauer
2 Tage, 15 Std
Fr, 14.09.2026, 09:30–17:45 Uhr
Sa, 15.09.2026, 09:30–17:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Dieser Kurs ist eine Fortbildung in drei Teilen, er kann nur als Ganzes belegt werden. Bitte melde dich für alle Seminare einzeln an.
Die Daten: 07.-09.10.2027 | 10-12.02.2028 | 18.-20.05.2028
Kursinhalt
Die Details und die Ausschreibung siehe Seminar 1, Start 07.10.2027
AnmeldenKosten
CHF 735.00
Dauer
3 Tage, 22.5 Std
Do, 10.02.2028, 09:15–17:45 Uhr
Fr, 11.02.2028, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 12.02.2028, 09:15–16:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur -
Thema
Dieser Kurs ist eine Fortbildung in drei Teilen, er kann nur als Ganzes belegt werden. Bitte melde dich für alle Seminare einzeln an.
Die Daten: 07.-09.10.2027 | 10-12.02.2028 | 18.-20.05.2028
Kursinhalt
Die Details und die Ausschreibung siehe Seminar 1, Start 07.10.2027
AnmeldenKosten
CHF 735.00
Dauer
3 Tage, 22.5 Std
Do, 18.05.2028, 09:15–17:45 Uhr
Fr, 19.05.2028, 09:15–17:45 Uhr
Sa, 20.05.2028, 09:15–16:45 UhrOrt
Da-Sein Institut
Unterer Graben 29
8400 Winterthur




